Das Potpourri der Hautverjüngungsmaßnahmen

Bei der Vielzahl an Methoden und Möglichkeiten, die heute als „Hautverjüngungsmaßnahmen“ angeboten werden, verliert man schnell den Überblick. Um zu sehen, welche Risiken und Gefahren hinter den vermeintlich harmlosen Methoden stecken, muss man nicht weit schauen. Allein in Hollywood sind so viele Stars und Sternen vom Schönheitswahn besessen. Sie kennen ihre Grenzen nicht mehr und machen immer weiter. Noch schlimmer finde ich daran aber, dass die behandelnden Schönheitschirurgen den Patienten nicht von weiteren Maßnahmen abraten oder sich gar weigern, mehr Behandlungen durchzuführen. Das finde ich schon fast fahrlässig. Dennoch muss ganz klar gesagt werden, dass den Maßnahmen der Hautverjüngung auch etwas Positives abgewonnen werden kann. Fühlt sich jemand tatsächlich unwohl, neigt jemand dazu, frühzeitig tiefsitzende Narben zu bekommen oder hat jemand aufgrund von Akne in der Pubertät oder schwierigen Operationen unschöne Narben davongetragen, kann manchen Betroffenen mit Hautverjüngungsmaßnahmen in der Tat geholfen werden.

Welche Methoden tragen tatsächlich zur Hautverjüngung bei?

Dadurch, dass ich mich in letzter Zeit sehr intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt habe, kann ich nur von meinen eigenen Eindrücken berichten. Die bekannteste Methode zur Hautverjüngung ist die Faltenunterspritzung. Doch auch hier gibt es zahlreiche Unterschiede. So kann man die Falten mithilfe von „Botox“ – einem Nervengift – Collagen oder Hyaluronsäure – Substanzen, die vom Körper selbst abgebaut werden – unterscheiden. Dennoch halte ich persönlich nicht viel davon, denn diese Maßnahmen müssen stets erneuert, aufgefrischt und wiederholt werden. Das ist sicherlich vorteilhaft, wenn man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, da man weiß, dass die Wirkung nach einigen Monaten wieder nachlässt, doch auf Dauer kostet es viel Geld, man muss alle paar Monate wieder in die schönheitschirurgische Praxis und verliert nach einiger Zeit vielleicht sogar den Überblick. Weitere Maßnahmen zur Hautverjüngung sind Implantate, chirurgische Hautstraffungen oder Laserbehandlungen, die Narben oder Unreinheiten beseitigen.

Ich persönlich finde Hautverjüngungsmaßnahmen nur dann sinnvoll und gerechtfertigt, wenn man wirklich Makel im Gesicht hat, die einen psychisch und emotional stark belasten. Ansonsten sollte man es sich zwei Mal überlegen.

Süchtig nach Hautverjüngung

Viele meiner Freunde und Bekannte halten es für überzogen und übertrieben, doch ein junges, schönes und gepflegtes Aussehen gehört für mich dazu, wie das täglich Brot. Gerade in meinem Job als Außendienstmitarbeiterin einer großen Versicherungsfirma trete ich oft in Kontakt mit Kunden. In den Kundengesprächen ist es mir umso wichtiger, hübsch und jung auszusehen. Das verkauft sich einfach besser. Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, wie Frauen sich ab einem bestimmten Alter gehen lassen können. Man sieht immer so jung aus, wie man sich fühlt. Wichtig ist nur, was man daraus macht. Ich habe schon einige Methoden der Hautverjüngung ausprobiert.

Hautverjüngung gehört für mich dazu, wie das täglich Brot

Ich bin jetzt 54 Jahre alt und fühle mich frisch und munter. Mit 45 Jahren, also vor neun Jahren, habe ich bereits mit den Hautverjüngungs-Maßnahmen begonnen. Es ist erstaunlich, wie sich die Maßnahmen im Laufe der Zeit verändert und weiterentwickelt haben. Angefangen habe ich mit teuren Cremes gegen Falten und Augenringe. Nebenbei bin ich regelmäßig zur Kosmetikerin gegangen, um einerseits Unreinheiten entfernen zu lassen und andererseits meiner Haut mit Peelings und Pflege etwas Gutes zu tun. Ich denke, dass das sehr viel zur Hautverjüngung beigetragen hat. Noch heute gehe ich alle zwei Wochen zur Kosmetikerin und lasse mich verwöhnen. Es hat nicht nur etwas mit dem Aussehen zu tun, sondern insbesondere auch damit, die Seele baumeln zu lassen und abzuschalten. In den neun Jahren habe ich meine Pflegeprodukte bereits mehrmals geändert, da ich immer wieder noch bessere Cremes finde, die für meinen Hauttyp passend sind. Danach hat mir meine Kosmetikerin Botox angedreht. Da ich nie „nein“ sagen kann, ließ ich im nächsten Schritt Falten im Gesicht und am Dekolleté unterspritzen. Mittlerweile mache ich auch das regelmäßig, allerdings nicht mehr mit Botox – Nervengift – sondern mit Restylane, Hyaluronsäure, einer körpereigenen Substanz. Dies ist eine viel schonendere Faltenunterspritzung.

Wie man sieht, habe ich bereits zahlreiche Hautverjüngungsmaßnahmen durchführen lassen. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, allerdings würde ich niemals einen schönheitschirurgischen Eingriff in Erwägung ziehen.